1 3/4 YEAR TRAINING: how it and my body changed

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch,
da es viele von euch interessiert, seit wann ich trainiere und wie mein Werdegang so verlaufen ist bzw. noch verläuft, habe ich mich dazu entschieden, euch doch mal etwas über die letzten Monate bzw. das letzte 1 3/4 Jahr zu berichten und diesbezüglich auf das Thema Training und auch ein wenig auf die Ernährung zu sprechen zu kommen, um euch zu zeigen, dass man sich immer weiterentwickelt und auch mal ein paar Schritte zurück gehen muss, um nicht die Kontrolle zu verlieren, sondern im Leben weiter zu kommen. Wie so oft geht es hier nicht nur um körperliche Erfolge oder Misserfolge, sondern auch sehr darum, wie es mir dabei erging. Weil allerdings viele von euch sich gewünscht hatten, dass ich dazu Bilder einfüge, habe ich viele rausgesucht und werde euch auch etwas dazu sagen, wie mein Körper sich so verändert hat. Ich möchte vorher noch einmal betonen, dass der Sport zwar ein sehr wichtiger Teil meines Lebens geworden ist, aber sich mein Leben auch aus vielen anderen Dingen zusammensetzt und nur, weil ich jetzt diesen Blogpost schreibe, heißt dass nicht, dass ich mich durch meinen Körper und den Sport definiere. Wenn euch z.B. Blogposts zum Thema Selflove oder Fashion interessieren, findet ihr diese auch auf meinem Blog.   Aber nun habe ich genug um das Wesentliche herum geredet und würde sagen, ich fange mal an, viel Spaß beim lesen!
Ich denke ich beginne einfach mal ganz am Anfang…
FEBRUAR 2016: ALLE BILDER SIND GELÖSCHT
Ich ärgere mich wirklich ziemlich darüber, dass mein damaliges Handy kaputt gegangen ist und ich euch nie ein Bild zeigen konnte, wie ich genau aussah, als ich mit dem Training angefangen habe. Denn ich glaube, dass könnte dem einen oder anderen motivieren und würde jedem noch einmal zeigen, dass mein Anfang ganz sicherlich nicht leicht war.
DAS WESENTLICHE
Doch jetzt zum Wesentlichen… Wenn ich davon spreche, dass mein Anfang nicht leicht war, meine ich nicht etwa damit, dass ich es nicht genug wollte, dass ich nicht alles dafür getan hätte, schnell zuzunehmen und Muskeln aufzubauen, um meine damalige, unglaublich schreckliche Situation so schnell es ging zu beenden (in diesem Post gehe ich nicht so sehr auf meine damalige Krankheit ein, wenn ich deshalb hier seid lest euch doch gerne HOW I OVERCAME ANOREXIA NERVOSA durch ), sondern da es durch das damalige Untergewicht super schwer war, überhaupt richtig Sport zu machen.
Viele werden jetzt vielleicht denken, dass es doch viel leichter ist zuzunehmen, als abzunehmen, doch ich habe beides hinter mir und ich kann euch sagen, dass es viel, viel schwerer ist zuzunehmen, wenn man dieses macht und gleichzeitig trainiert.

Um euch trotzdem einen kleinen Einblick zu geben, wie zerbrechlich ich in etwa war, habe ich hier zwei Bilder von 2015:

FEBRUAR- APRIL 2016 : VOM UNTERGEWICHT IN DAS NORMALGEWICHT
Zwar habe ich diese ersten Punkte schon in einem vergangenen Blogpost aufgegriffen, allerdings möchte ich dieses vollständigkeitshalber noch einmal machen, da ich jetzt auch noch einen ganz anderen Blick auf die damalige Situation habe.

MIT UNTERGEWICHT TRAINIEREN? LASST ES ERST ABKLÄREN!
Wie gesagt hatte ich damals starkes Untergewicht und habe in der Zeit angefangen zu trainieren. Viele werden jetzt bestimmt den Kopf schütteln, da dieses auch ziemlich daneben gehen und gefährlich werden kann, doch das war damals alles mit meiner Familie und einem Arzt abgesprochen und somit durfte ich Sport machen.
Solltet ihr also selber starkes Untergewicht haben, möchte ich euch dringend raten, alles mit einem Arzt abzusprechen, da er euch sagen kann, ob es für euch machbar ist. (Wenn euch diesbezüglich etwas genaueres interessiert, lasst es mich einfach wissen)

MEIN DAMALIGES ZIEL: ZUNEHMEN
Am Anfang, als ich mit dem Training begonnen habe, war mein einziges Ziel zuzunehmen und ein paar Muskeln aufzubauen, weil mir auch damals bewusst war, dass Muskeln schwerer sind als Fett und es somit vielleicht etwas leichter geht. Doch was mir auch klar war, war, dass ich, wenn ich Sport mache und zunehmen möchte, noch viel, viel mehr essen musste. Zudem hatte ich von mehreren Menschen gehört, dass der Sport einem helfen kann, den Kopf ´frei´zu bekommen, was in meiner damaligen Situation sicherlich nicht falsch war.

DAS ESSEN
Dieses war natürlich am Anfang nicht leicht, da ich erst einmal in Erfahrung bringen musste, was mein Körper so benötigt, weshalb ich die ersten Wochen Kalorien gezählt habe. Nicht etwa, weil ich nicht über meinen Bedarf kommen wollte, nein, ganz im Gegenteil, ich wollte mir zu 100% sicher sein, dass ich weit über meinem Tagesbedarf esse.
In der ersten Woche habe ich dann erst einmal so gegessen, dass ich mein Gewicht halten konnte, ganz einfach, weil mir nicht bewusst war, dass mein Körper viel mehr Nahrung brauchte. Danach erhöhte ich dann meine Zufuhr auf ungefähr 2500 Kalorien und als ich ein paar Tage später bemerkte, dass sich immer noch nicht viel getan hat, sprang ich straight auf zwischen 3500 und 4000 Kalorien, weil ich einfach das Untergewicht so schnell wie möglich los werden wollte.
Dabei war es mir egal, dass ich Berge essen musste und abends aussah, als sei ich im 7. Monat schwanger, denn mir war nichts wichtiger, als einfach wieder ein normales Gewicht zu haben und somit die Grundlage für ein glückliches Leben zu schaffen.

DIE ERSTEN WOCHEN- BEZÜGLICH DES TRAININGS
Natürlich war das Training am Anfang sehr hart, ich merkte auch, dass mein Körper super schwach war und schon dadurch wurde mir gezeigt, dass ich mehr essen musste, wenn ich wirklich schnell etwas ändern wollte.
Ich begann damals die ersten Wochen nur damit, meine Beine, meinen Bauch und meinen Po zu trainieren, da ich dazu einfach am meisten gefunden hatte und mir eben nicht ganz so viel daran lag, wirklich ausgeglichen zu trainieren und etwas für meinen ganzen Körper zu tun.
Natürlich war es dadurch noch einmal schwerer für mich, denn ich hatte schon, nachdem ich 2 Wochen 3-mal pro Woche Sport gemacht hatte (wie lange weiß ich nicht mehr, ich glaube 30 Minuten), mein Training stark erhöht, da mir bereits nach einigen Tagen auffiel, wie gut mir der Sport tat.
Somit waren es nicht mehr 3-mal in der Woche, sondern 6-mal,und wie man sich vorstellen kann, musste ich dabei etwas ändern: Denn 6-mal die Woche nur Bauch, Beine, Po zu trainieren, war natürlich nicht schlau, da die Muskeln einfach gar keine Regeneration hatten, die einfach super wichtig ist.
Also baute ich auch die anderen Muskelgruppen mit ein und somit auch den kompletten Oberkörper, und fing an, mich immer mehr damit zu befassen, wie ich zu Hause die bestmöglichen Übungen machen kann und mich dabei nicht übernehme, sondern effektiv trainiere.

MUSKELKATER
Das alles war zu Beginn nicht leicht, denn mein Körper kannte das alles nicht, und die ersten Wochen hatte ich Muskelkater bis an die andere Seite der Erde und zurück. Ich hatte sogar manchmal das Gefühl, die Treppen nicht mehr hochzukommen, da meine Beine vor Muskelkater so brannten. Doch ich wusste, dass das normal ist und sich irgendwann legen wird, wenn der Körper sich daran gewöhnt hat. Somit zog ich es weiter durch und genau das war richtig, denn ich begann die ersten Erfolge zu sehen.
DIE ERSTEN ERFOLGE
Für mich waren die ersten Erfolge nicht etwa, dass ich auf einmal Berge von Muskeln bekam. Für mich war etwas anderes entscheidend, und zwar, dass ich bemerkte, dass meine Kraft immer mehr zurückkam. Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich. Zudem nahm ich wöchentlich mehr als ein Kilogramm zu, was natürlich auch der hammer war, da die Zunahme ja mein Anfangsziel war. Somit schaute ich auch wieder lieber in den Spiegel und sah nicht mehr einen ausgehungerten Körper ohne jegliche Kraft (dazu kamen noch viele andere postivie Aspekte, doch das würde den heutigen Rahmen absolut sprengen).

NACH 6-9 WOCHEN
Wie lange es ganz genau gedauert hat, bis ich mein Untergewicht losgeworden bin, kann ich euch nicht sagen, da ich es ganz einfach nicht weiß. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass es zwischen 6 und 9 Wochen waren. Kurz vorher hörte ich auch auf, Kalorien zu zählen und begann wieder nach meinem Gefühl zu essen, da es mir einfach wichtig war, dass ich auf meinen Körper und nicht auf irgendwelche irrelevanten Zahlen achte bzw. höre (MY DIET – MEINE ERNÄHRUNG findet ihr hier).  Natürlich hätte ich an diesem Punkt aufhören können mit dem Sport, natürlich hätte ich das Training vermindern können, doch weil ich einfach merkte, wie glücklich es mich machte, dass ich es geschafft hatte, das Untergewicht loszuwerden und in dem Sport eine Leidenschaft gefunden zu haben, habe ich weiter gemacht, da dieser für mich einfach schon dazu gehörte und ich ihn zu lieben begann.

FÜR MICH BEDEUTET FITNESS EINFACH VIEL MEHR, ALS NUR ETWAS FÜR DAS ERSCHEINUNGSBILD ZU TUN.

ENDE APRIL 2016: Oben sieht man zwei Bilder, wie ich gegen Ende April aussah. Zu der Zeit bin ich nicht nur mein Untergewicht losgeworden, sondern hatte ein paar Kilos extra zugenommen, da mir auffiel, dass es mir so besser ging und mir die Kraft mehr gefiel. Wie ihr ihr sehen könnt, sah ich damals noch ganz anderes aus, als heute. Das ist auch total normal, da man einen Menschen, der seit 2 Monaten trainiert, nicht mit jemandem vergleichen kann, der seit über 1 1/2 Jahren trainiert. Falls ihr also anfangt, solltet ihr euch bitte nicht wundern, dass eure Muskeln erst nicht so stark zu sehen sind und ihr generell nicht ganz so sportlich ausseht. Das ist auch total normal und gehört dazu! Ich verspreche euch aber, dass ihr euch klasse fühlt und darauf kommt es schließlich an.

SOMMER 2016 (MAI- SEPTEMBER)
Über den Sommer 2016 wurde das Training natürlich etwas anders, da ich im Winter anfing und somit gar nicht wusste, dass es noch viel schöner ist, im Sommer zu trainieren, wenn man eben etwas luftiger angezogen ist und der Schweiß nur so läuft. Ja, natürlich habe ich auch vorher geschwitzt, doch es ist nochmal etwas ganz anderes, ob man mit Untergewicht im Winter trainiert, oder aber wenn man richtig Kraft hat und im Sommer trainiert, denn dann macht es so, so, so viel Spaß!
Ich befasste mich also weiter mit der Thematik und trainierte weiterhin mit eigenem Körpergewicht und Hanteln, baute die verschiedensten Übungen ein und legte mich darauf fest, 2 mal Oberkörper (Arme, Rücken etc.), 2 mal Unterkörper (Beine, Po etc.) und 2 Ganzkörper (inklusive Bauch) zu trainieren.  In dieser Zeit trainierte ich manchmal sogar über 1 1/2 Stunden und wenn ich von Training rede, dann heißt es alles geben und vor Schweiß nass zu sein; zudem trainiere ich ohne Pausen. Dieses zog ich auch über viele Wochen durch und am Ende des Sommers ließen sich eindeutig Erfolge sehen. Natürlich waren es körperliche Erfolge, aber für mich war es wieder viel mehr, denn mit jedem Training wurden mir so viele Dinge bewusst, die ich auf viele Bereiche des Lebens übertragen konnte/ kann. Am Ende des Sommers reduzierte ich es allerdings wieder auf eine Stunde, da man sich auch schnell übertrainieren kann und sobald man immer mehr macht, verleitet es dazu, dass man die einzelnen Übungen nicht mehr ganz so effektiv macht. Somit beschränkte ich es dann lieber auf das Wichtigste und gab bei diesen alles.

ENDE MAI 2016: Gegen Ende Mai sah ich dann so aus wie oben. Wie ihr sehen könnt, wurde mein Bauch flacher und meine Beine etwas geformter (Ich habe trotzdem nicht wieder abgenommen!) . Hier sieht man allerdings, dass meine Körperhaltung nicht wirklich optimal war, da ich von Natur aus abgesenkte Schultern habe, weshalb ich auch ein paar Monate später mehr für diese Körperpartie tat.

 

ENDE JULI 2016: Danach habe ich erst wieder  2 Monate später Fotos, genauer gesagt von meinem 17 Geburtstag, an dem ich mich wirklich super wohl in meiner Haut gefühlt  habe und mir selber so viel über die vergangenen Monate bewusst geworden ist. Auf den 4 Bildern sieht man sehr deutlich, dass sich meine Arme etwas veränderten; meine Beine wurden etwas muskulöser und mein Hintern größer. Außerdem war meine Taille viel schmaler als in den Monaten zuvor.

 

ANFANG OKTOBER 2016: Auch Anfang Oktober hatte ich meine Ziele fest im Auge und kam im Training super voran, wie man, denke ich, auch auf den Bildern sehen kann. Hier habe ich einfach immer alles gegeben und meinen Körper weiter ausgeglichen trainiert, zu dem Zeitpunkt tat ich auch mehr für meinen Rücken.

 

ENDE OKTOBER 2016: Wie ihr wahrscheinlich seht, hat sich dann innerhalb von ein paar Wochen unglaublich viel getan. Mein Bauch war so flach wie nie zuvor und alles andere war auch wirklich sehr geformt. Wenn ich jetzt die Bilder von Mai 2016 und Oktober 2016 vergleiche, ist das wirklich eine totale Veränderung trotz des ungefähr gleichen Gewichtes. Zu dem Zeitpunkt fand ich allerdings, dass mein Bauch etwas zu wenig Fettanteil hatte, was sich auch später wieder etwas änderte.

NOVEMBER -DEZEMBER 2016: Auch nicht ganz so gute Zeiten gehören dazu             Im November 2016 haben sich dann ein paar Dinge geändert. Ich habe zwei Jobs angenommen, ging somit Kellnern und Babysitten. Am Anfang habe ich noch ganz normal weiter trainiert, doch irgendwann kam die Zeit in der ich etwas änderte… Ich trainierte nicht mehr so viel Oberkörper bzw. die Arme und versteifte mich mehr auf meinen Bauch. Dazu machte ich auch häufig die gleichen Übungen und insgesamt nicht mehr alles  so effektiv. Nicht etwa, weil ich meine Ziele verloren hatte, sondern weil sie sich etwas verändert hatten und ich auch nicht mehr ganz so auf den Muskelaufbau fokussiert war, da ich eben viel anderes um die Ohren hatte. Dazu war noch viel in der Schule los und so kam eins zum anderen.
Zwar verlor ich eindeutig an Muskelmasse, jedoch habe ich mich auch in dieser Zeit versucht, auf die schönen Dinge zu konzentrieren und vielleicht war es wichtig für mich, auch die Erfahrung zu machen, wie es ist, wenn man eben noch viel anderes macht und nicht mehr im Überschuss isst und effektiv trainiert.
AUS FEHLERN LERNT MAN
Ja, ich fand es irgendwann echt schade, als ich merke, dass meine Kraft nicht mehr so da war und ich wieder etwas dünner war. Zwar hatte ich natürlich kein Untergewicht, denn das würde ich niemals freiwillig zu lassen, doch ich hatte eben etwas weniger drauf, als in den Monaten davor.
Ich bemerkte auch, dass mir einer der Jobs gar nicht gut tat und nur mit Stress verbunden war und  kündigte  ihn somit. Nach dieser Zeit, ziemlich genau in den Weihnachtsferien, habe ich dann wieder angefangen, richtig effektiv zu trainieren. Ja, es war die gleiche Anzahl an Trainingstagen, also 6 mal, und auch die gleiche Zeit, und zwar eine Stunde pro Tag. Doch es macht einen riesen, riesen Unterschied, wie man diese nutzt.

JANUAR BIS MÄRZ 2017
Die Zeit am Anfang des Jahres verging wie im Flug und wie gesagt trainierte ich wieder richtig, doch habe nicht direkt wieder so Muskeln aufgebaut, wie ich es vorher gemacht hatte. Ich war einfach nicht ganz so darauf fokussiert, sondern habe mehr trainiert, weil ich es liebe, als dass ich die aller größten Erfolge sehen wollte. Das ist auch die meiste Zeit so, nur habe ich jetzt auch genauere Vorstellungen darüber, wie ich meinen Körper gerne formen möchte und passe das natürlich an mein Training an.
Auch mein Hintern ging in der Zeit etwas verloren, zwar war er noch trainiert, allerdings genauso wie mein ganzer Körper nicht mehr ganz so viel, und als ich das bemerkte habe, habe ich mehreres wieder geändert.

JANUAR 2017: Die beiden oberen Bilder sind im Januar entstanden. Hier habe ich, wie schon gesagt, etwas weniger gewogen, habe allerdings wieder angefangen, mein Training effektiv zu gestalten. Nichts desto trotz sieht man natürlich schon, dass meine Arme z.B. etwas weniger waren als 2016 und ich generell wieder flacher war, also nicht mehr so viele Kurven hatte.
APRIL- JUNI 2017                                                                                                                       Anfang April habe ich also wieder so viel Gas gegeben, wie ich es nur konnte, und im Mai ist mir bewusst geworden, dass ich auch gerne wieder mehr Kraft in den Armen hätte, und somit habe ich wieder angefangen, richtig gut zu essen (ich habe nie zu wenig gegessen, nur einfach nicht im Überschuss) und mir dann ungefähr ab Juli durch das richtig gute Training und den Kalorienüberschuss wieder etwas mehr angefuttert, was man schon ziemlich sehen konnte, und mich wirklich zufrieden gestellt hat.
Ich trainierte meinen Oberkörper sowie meinen Unterkörper sehr, sehr stark und habe nie einen Tag gehabt, an dem ich nicht alles gegeben habe, was ich konnte.

APRIL 2017 : Im April sah man schon deutlich, dass sich meine Beine wieder mehr formten und damit war ich wirklich sehr zufrieden, denn ich merkte, wie die Kraft zurückkam und mein Training immer besser wurde.

 

MAI 2017: Die zwei ersten Bilder sind in Wien entstanden. Meine Haltung wurde zu der Zeit etwas besser, doch meine Arme waren sehr dünn, auch wenn man sah, dass ich Sport machte, und die Kraft war auch noch nicht so, wie ich sie gerne wieder haben wollte. Etwa drei Wochen später hatte ich wieder etwas mehr Kraft in den Armen, jedoch habe ich dann nicht mehr ganz so effektiv die Beine trainiert, was ich erst nicht schlimm fand, doch irgendwann habe ich dieses einfach vermisst und dies somit wieder geändert. Ich fühlte mich trotzdem total wohl in meinem Körper, denn auch wenn ich etwas weniger wog, lernte ich damit erstmal zu leben und mich nicht zu stressen, sondern das ganze bedacht anzugehen.

Und Somit kamen die Sommerferien…

JULI- SEPTEMBER 2017
In den Sommerferien hatte ich natürlich wieder super viel Zeit, etwas an meinem Training zu ändern, was ich  dann auch gemacht habe. Natürlich habe ich auch dann nicht noch mehr als 6 mal die Woche für eine Stunde trainiert, aber wie schon gesagt, man kann diese Stunde eben total unterschiedlich nutzen und in der Zeit trainierte ich genauso hart wie im Jahr davor, nur dass ich mir dazu noch genau die Übungen raussuchte, die die Muskelgruppen förderten/ fördern, die ich eben aufbauen wollte/möchte.
Ich schmiss meinen Trainingsplan also einmal komplett um und baute alle Übungen ein, die mich voranbrachten. Das hieß in meinem Falle, dass ich meinen Po super, super, super stark trainierte und noch mehr mit Gewichten, verschiedenen Bändern etc. machte. Auch meinen Oberkörper trainierte ich wieder sehr. Ich teilte es mir also etwas anders auf (MEINE TRAININGSROUTINE Hier könnt ihr lesen wie genau ich trainiere).
Und auch dieses war für mich die richtige Entscheidung, denn solche Fortschritte, wie ich in der Zeit machte, machte ich seit längerem nicht mehr und ich war wirklich sehr zufrieden damit und jedes, wirklich jedes einzelne Training hat mir unglaublich viel Freude bereitet.

 

JULI 2017: Wie man hier unschwer erkennen kann, habe ich wirklich etwas an Gewicht zugelegt. Meine Muskulatur wurde auch viel stärker und sogar mein Rücken und meine Schultern haben sich geformt.

 

AUGUST- SEPTEMBER 2017: Oben seht ihr nun noch einmal Bilder von August und September 2017, hier könnt ihr gut sehen, dass ich insgesamt viel geformter bin und mehr Kurven hatte/habe, als z.B. im Mai. Trotzdem ist mein Bauch sehr flach geblieben. Besonders stolz war ich zu der Zeit, dass mein Oberkörper nicht mehr so schmal war/ist, denn das ist für mich immer das aller schwerste. Meine Beine und mein Po haben sich natürlich auch total verändert und ich kam bis an dem Punkt an, an dem ich in den Spiegel schaute und mich fragte ,wie ich das so schnell geschafft habe. Doch die Antwort habe ich natürlich… VIEL UND PROTEIN EICH ESSEN, HART TRAINIEREN und AUF SEINEN KÖRPER HÖREN.

TODAY: OKTOBER 2017
Nun haben wir Oktober 2017 und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal, ohne dass der Schweiß lief, trainiert habe. Ich gebe einfach jeden Tag das, was ich kann, und auch wenn ich mal etwas müde oder sonstiges bin, pushe ich mich selbst und gebe einfach mein Bestes, denn ich weiß, dass das Gefühl nach einem Training einfach unbezahlbar ist.
Für mich ist Sport einfach ein Teil meines Lebens geworden, wie gesagt nicht nur wegen den körperlichen Ergebnissen, denn die sind für mich vielleicht 30% weshalb ich trainiere, sondern vielmehr, weil mir durch den Sport so viel bewusst geworden ist, da ich viele Dinge eben auf weitere Bereiche des Lebens übertragen kann.
Wie in meinem letzten Life Update angekündigt, habe ich zurzeit auch wieder super viel zu tun und somit natürlich nicht ganz so viel Freizeit. Allerdings trainiere ich trotzdem 6-mal die Woche, bisher hat es auch gut funktioniert und das Training hat darunter nicht gelitten. Doch falls das in den nächsten Wochen eintreten sollte, werde ich es wohl um einen Tag kürzen, da ich lieber 5 mal mit richtig viel Energie trainiere, als mich dadurch zu stressen.


STRESS IST DAS LETZTE, WAS TRAINING BEDEUTEN SOLLTE
Denn das habe ich auch gelernt: man sollte sich niemals durch sein Hobby, in meinem Fall das Trainieren, gestresst fühlen! Denn das Ganze soll einem immer Spaß machen und nicht dazu führen, dass man alles nicht mehr unter einen Hut bekommt. Somit möchte ich euch dieses ganz dringend ans Herz legen.
Versteht mich nicht falsch… Auch wenn mir das Training super, super viel bedeutet, besteht das Leben aus vielen verschiedenen Dingen und nur, wenn man rundum glücklich ist, kann man das Training als einen Ausgleich sehen und fühlt sich in seiner Haut wohl.

Sooooo, das war es jetzt auch mit diesem Blogpost, darüber wie ich mich so mit der Zeit, bezüglich des Trainings, entwickelt habe. Ich hoffe sehr, dass euch dieser Post gefallen hat und ihr merkt, wie viel Mühe ich in das Ganze gesteckt habe. Lasst mir doch super gerne Feedback da und auch ob ihr selber gerne trainiert, ich euch motivieren konnte, oder was euch sonst dazu einfällt, auch wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie mir immer gerne schreiben, ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar von euch.

Viele Liebe Grüße
Eure Sophie

10 Kommentare zu „1 3/4 YEAR TRAINING: how it and my body changed

  1. Liebe Sophie,

    Erst einmal hast du wirklich eine große Menge an Respekt verdient, dafür dass du all deinen Mut zusammengenommen hast, um diesen außerordentlich großen Beitrag zu verfassen !
    Es ist kein Geheimniss das dort drin viel Arbeit gesteckt haben muss.
    Und ich war sehr dankbar dafür den Beitrag lesen zu können, um zu sehen wie es dir mit der Erkrankung ergangen ist, was für Techniken du in der Zeit angewandt hast und wie alles in dieser Zeit für dich funktioniert hat.
    Was mir ebenfalls sehr großen Respekt für dich einräumt ist, dass du trotz deiner Erkrankung das Training durchgezogen hast und das nicht weil es sein musste (evtl. durch Sucht etc.) sondern weil du für dich entschieden hast, dass Sport etwas ist mit dem du ein Stück weit wieder zu dir selbst finden kannst. Das die Aktivität etwas ist das dir gut tut, etwas das dich erfüllt, von dem du einen klaren Gedanken fassen kannst.
    Das finde ich wirklich super und großartig !
    Weil ich selbst von mir behaupten kann, dass ich diesen Schritt ebenfalls gern gewagt hätte als ich vor einiger Zeit von der Krankheit ebenfalls betroffen war.
    Jedoch habe ich für mich selbst und meinem Genesungsweg entschieden, dass dieser Weg mich vorläufig nicht dazu führen kann etwas verändern zu können, oder gar gesund werden zu können (da die Sucht nach Sport noch eine zu große Rolle für mich spielte).
    Aber das zeigt doch, dass jeder Mensch völlig individuell in verschiedensten Situationen und Dingen handelt, es somit nicht den ‚richtigen und perfekten Weg‘ gibt zu genesen.
    Und ich finde es echt klasse das du uns Deinen Eigenen Weg offenbaren und teilen konntest !

    Ich wünsche Dir viel Glück und vor allem Freude auf deinen weiteren Werdegang und Lebensweg, ich bin gespannt auf weitere Blog Beiträge und freue mich immer sie lesen zu können.
    Vielen Dank für die täglichen Motivationen auf Instagram, so wie mir helfen sie sicherlich auch vielen Anderen da draußen die dir zuhören möchten.

    Ganz liebe Grüße von,
    Sophia 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Wow, danke für deinen total ehrlichen Kommentar! Du hast so Recht mit dem was du schreibst, jeder muss seinen Weg gehen.
      Für einige ist Sport etwas was ihnen sehr gut tut und für die anderen bezweckt es das Gegenteil, weil sie sich unter Druck setzen und sich dadurch leid antun.

      Ich freue mich sehr über alle deinen Kommentare, danke!💛

      Liebe Grüße Sophie

      Gefällt 1 Person

  2. Hii 🙂
    ich bewundere dich soo sehr welche Disziplin du hast! Wahnsinn!
    In Teilen meines Lebens bin ich auch ziemlich ehrgeizig, aber was Sport betrifft, fehlt mir oft dieser Ruck. Auch wenn ich 4-5 mal die Woche trainiere, geht mir oft mitten im Trainig die Motivation und die Kraft verloren…
    Ich bewundere dich da echt richtig!
    Du kannst mega stolz auf dich sein, was du mit einen 18 Jahren schon alles geschafft hast. :))
    Ganz viele liebe Grüße
    Selina

    Gefällt 1 Person

    1. Oh wow! Danke! Denke immer daran, dass du mehr schaffst als du denkst, denke an deine Ziele, an das was du bekommst, wenn du alles gibst! Auch wenn es mal schwer ist und du nicht so viel Sinn siehst mache weiter, denn nach jeder schlechteren Zeit kommt auch wieder ein hoch! Liebe Grüße Sophie

      Gefällt mir

  3. Ein toller Eintrag. Wirklich erstaunlich das mal so Revue passieren zu lassen und mit Bildern zu dokumentieren. Man sieht die Arbeit und Disziplin die du in dein Training investiert hast, auf deine Erfolge kannst du wirklich stolz sein! 🙂

    Gefällt mir

  4. oh man seit deiner Ankündigung dieses Beitrag ,konnte ich kaum erwarten ihn zu lesen
    -genieße ich ihn heute als Feiertag Lektüre ,
    😉 wie deine Veröffentlichung oft harmonische Zeit -Tage untermalen < so lesenswert liebevoll du sie gestalltest
    tja
    Gestallten –
    Glückwunsch zu deiner neuen Gestallt -nein – Persönlichkeit !!!
    <Überwindung -und Durchhaltevermögen -& Konsequenz.
    letzteres schwächelt bei mir – letzter zeit Lebensumstands halber,
    gleichstellen kann ich mich aber mit dem Gewichts Zunahme Problem
    und
    der Warnung vor Mager und ideal oder Nachahmung Wahn …

    selbst in den meinen Schuhen ,bist du nicht den weg gegangen den ich hinter mir habe ..

    dennoch sind deine einzelnen Schritte ,motivierend – ein gutes Beispiel
    wie man etwas erreicht -ändern kann …
    und
    trotzdem noch lebt ,zeit für die schönen Dinge im Leben hat ,
    welche du ja ebenfalls hier veröffentlichst …

    dafür nochmals im gesamten Danke

    Gefällt 1 Person

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