13 REASONS WHY/ TOTE MÄDCHEN LÜGEN NICHT: KRITIK

Guten Tag ihr Lieben,

heute möchte ich euch einen Blogpost verfassen, der über die Netflix Serie „Tote Mädchen Lügen nicht“ oder auch „13 Reasons Why“ geht, da mich die diese sehr bewegt hat und ich weiß, dass viele Menschen überlegen sie zu schauen und ich euch nun meine Meinung dazu sagen möchte, um euch vielleicht weiterhelfen zu können, ob ihr sie schauen sollt oder besser nicht.

Zu aller erst gebe ich euch einmal kurz einen Einblick, worum es in der Serie überhaupt geht, danach werde ich dann auf meine Gedanken dazu im Bezug auf Depressionen eingehen, dann wie ich die Serie finde und zu guter Letzt werde ich darauf eingehen wem ich die Serie empfehlen kann und wer sie besser nicht schauen sollte.

DER INHALT

Die Serie handelt von einem Mädchen Namens Hannah Baker, welches sich umgebracht hat. Bevor sie den Selbstmord begangen hat, hat sie 13 Kassetten aufgenommen, auf denen sie die Gründe nannte, welche dazu führten, dass sie sich für den Tod entschieden hat. Diese Kassetten hören, im Laufe der Serie, viele ihrer damaligen Mitmenschen und man wird so durch die Serie und ihre Geschichte geführt.

Mehr sollte ich an dieser Stelle besser nicht sagen, damit ich niemandem etwas erzähle, dass die ganze Geschichte vor raussagen würde…

DEPRESSIONEN, IHRE GRÜNDE & MEINE MEINUNG

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Wie sich wahrscheinlich jeder denken kann, hat Hannah Baker mit vielen Dingen zu kämpfen gehabt, die sich nicht verkraften konnte, die sie in sich rein fraß, worüber sie nie sprach, was dazu führte, dass sie sich unglaublich schlimm fühlte, Depressionen bekam und sich Schluss endlich umbrachte.

Wie ihr wisst, litt ich selber an Depressionen, habe keinen Sinn mehr gesehen, warum ich noch leben sollte, hatte krasse Selbstzweifel, Selbsthass, habe mich täglich in den schlaf geweint, konnte nicht mehr richtig am Leben teilnehmen, habe Zitteranfälle bekommen, da alles in mir schmerzte, ich mich fremd fühlte und dass Gefühl hatte, alles verloren zu haben.

Somit weiß ich, wie sich Depressionen anfühlen, wie schlimm das alles ist und das es so viel schlimmer ist, als viele denken und auch als es in der Serie dargestellt wird, was meiner Meinung nach sehr schade ist, da jeder wissen sollte, dass Depressionen unglaublich hart sind. Zwar hat sie sich umgebracht, allerdings finde ich, dass die Gründe dafür verharmlost dargestellt werden, bzw. nicht deutlich genug wieder gegeben werden.

FÜR WEN IST DIE SERIE GEEIGNET UND WEM KANN ICH DAVON ABRATEN?

Meiner Meinung nach ist die Sendung wirklich gut gelungen, für Leute, die nichts mit Depressionen zu tun haben, die nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn man an ihnen leidet. Aber auch für Menschen, die bereits die Depressionen überstanden haben und selber überzeugt davon sind, dass sie eine solche Serie nicht runterziehen kann, ist die Serie wirklich toll.

Meiner Meinung nach sollten Serien wie diese oder generell Projekte über Depressionen usw. an jeder Schule stattfinden, um zu zeigen, wie wichtig ein guter Umgang miteinander ist und dass es unglaublich schlimm ist, wenn man so ein Problem hat.

Für Leute, die nichts über Depressionen wissen ist sie sehr gut geeignet, da sie dadurch einen Einblick bekommen, wie manche Menschen auf kleine Dinge reagieren, wie sie sich über die kleinsten Dinge den Kopf zerbrechen, was sie dazu bringt, sich so schrecklich zu fühlen, dass sie sich alles sehr zu Herzen nehmen und immer glauben, dass sie der Fehler wären, dass sie alles Falsch machen und ihnen niemand helfen kann.

Wenn man die Depressionen bereits überstanden hat, kann einem diese Sendung noch einmal zeigen, wie gut es ist, dass man es geschafft hat, aus der schlimmen Situation raus zu kommen, sie zeigt einem nochmal ganz deutlich, dass man sich nie, nie wieder so fühlen möchte und immer auf sich aufpassen sollte.


Nicht geeignet ist sie, meiner Meinung nach, für Menschen, die an Depressionen leiden, eine Essstörung oder andere Psychische Krankheit haben, die mit Selbstmord und Selbstzerstörung in Zusammen hängen, da diese Serie einem in dem glauben, dass es so viel schlechtes auf der Welt gibt und diese Dinge überwiegen, total bestärkt. Sie kann also an vielen stellen sehr „triggernd“ sein und einem ganz und gar nicht weiter helfen, da sie keiner Lei Hilfemaßnahmen zeigt und nicht aufgreift, wie man anstelle sich umzubringen, damit umgehen soll und dem Teufelskreis entfliehen kann.

Somit möchte ich euch bitten, dass ihr euch diese Serie nicht anschaut, wenn ihr an einer der oben genannten Krankheiten leidet, da es euch sehr wahrscheinlich alles andere als gut tun wird!

Lest und schaut euch bitte lieber Dinge an, die euch weiter helfen, die zeigen wie schön das Leben sein kann, die euch wieder einen Sinn im Leben geben.

DIE ZWEITE STAFFEL

Wie Selena Gomez, die hinter der Serie steht, vor ein paar Tagen angekündigt hat, kommt in ein paar Monaten eine zweite Staffel der Serie raus, worüber ich mich jetzt schon arg freue. Ich hoffe sehr, dass diese dann aufgreift, wie man eben mit Depressionen umgehen sollte und dass Hannah Baker den falschen weg eingeschlagen hat. Ich bin gespannt!


 

Das war es auch schon mit meinem Post zu der Serie „13 Reasons Why“, ich hoffe ich konnte euch damit etwas weiter helfen und dass ihr euch nun sicher seit, ob ihr die Serie schauen möchtet oder besser nicht! Lasst mich doch gerne wissen, wie ihr diesen Blogpost fandet und ob ihr an einem über die zweite Staffel interessiert seid, wenn sie dann heraus kommt.

 

Viele Liebe Grüße,

eure Sophie

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4 Kommentare zu „13 REASONS WHY/ TOTE MÄDCHEN LÜGEN NICHT: KRITIK

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