HOW I OVERCAME ANOREXIA NERVOSA

 

Anorexia Nervosa. Magersucht. Eine Krankheit mit der viele Menschen und vorallem Jugendliche zu kämpfen haben. Eine Krankheit die unglaublich gefährlich ist, die bis in den Tod führt. Es ist die Krankheit die mich Monate lang durch mein Leben begleitete,die es für mich unmöglich machte noch glücklich zu leben. Doch diese Zeit liegt hinter mir, wie genau ich es geschafft habe, beantworte ich euch in meinem heutigen Blogpost, da mich so unglaublich viele Nachrichten mit Fragen darüber erreichen.

Zu aller erst möchte ich einmal, für die Menschen die es nicht wissen, darauf hinweisen, dass Magersucht eine Psychische Krankheit ist, bei der die Betroffenen nicht einfach dünn sein möchten, sondern, in den meisten Fällen, viele Probleme haben, die sie nicht verkraften und somit versuchen, es durch das Essen bzw. nicht essen zu kompensieren. Natürlich gibt es Einzelfälle, bei denen es anders ist, doch darum ging es bei mir als ich Anorexia Nervosa hatte und deshalb kann ich auch nur darüber berichten.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich an all den glücklichen Menschen vorbei ging, wie ich all die Menschen sah, die zufrieden waren und wollte diese Krankheit unbedingt hinter mir lassen, ich wollte nicht mehr länger das Essgestörte Mädchen sein, das sich in ihrem Bett vergräbt und mit niemandem mehr richtig sprach. Ich wollte nicht Angst haben zu essen, ich wollte nicht  jede Kalorie zählen, die ich zu mir nahm und immer Angst vor jedem Bissen haben, den ich aß. Ich wollte nicht Panik Anfälle bekommen, weil ich die Zahl auf der Waage sah. Ich wollte nicht täglich umkippen und  Schwindelanfälle bekommen, sodass ich Morgens nicht aufstehen konnte. Ich wollte nicht mehr länger in den Spiegel schauen und hassen was ich sah, in Tränen ausbrechen, mich ekelig finden und mich weiter verstecken. Ich wollte nicht länger das Gefühl haben, keine Treppen mehr steigen zu können und ich wollte nicht bei jedem Schritt, den ich machte merken, dass mein Körper es nicht mehr aushält. Ich konnte es innerlich nicht mehr  ertragen, wie ich von Tag zu Tag mehr zerfiel.  Ich wollte mich nicht weiterhin sehen, als wäre ich unglaublich dick, trotz meines geringen Körpergewicht. Ich wollte nicht Zitteranfälle bekommen, weil ich wieder nichts gegessen hatte und weil ich Angst vor dem essen hatte. Ich wollte meinen Vater nicht anschreien, weil ich es nicht aushalten konnte etwas zu essen, wobei er immer nur das beste wollte. Ich wollte nicht weiter Menschen zuhören und einfach nichts aufnehmen können, da ich in meinen kranken Gedanken über das Essen versunken war. Ich wollte mich nicht täglich in den schlaf weinen und genau so wieder aufwachen. Ich wollte nicht mehr merken, wie hilflos meine Familie war, wie niemand mehr wusste, was sie noch tun sollten. Ich wollte nicht merken, wie mein Papa alles für mich tat und täglich unter meiner Last unglaublich leiden musste.  Nein all das, all diese Dinge wollte ich einfach nicht mehr.

Also änderte ich mein ganzes Leben, auch wenn es zu Anfang sicherlich nicht leicht war und ich oft mit mir zu kämpfen hatte, zitterte, schrie, weinte und verzweifelt war.

Im Folgenden werde ich euch einen Einblick über meine Geschichte geben und euch Tipps über das Recovern geben, dazu muss ich vorab sagen, dass ich kein Arzt bin und nur von meinen eigenen Erfahrungen rede. Ich habe in diesem Blogpost sehr versucht, nicht auf meine Angewohnheiten, die durch die Essstörung kamen, einzugehen, um niemanden zu triggern.

Hier möchte ich euch einmal ein paar Dinge auflisten die am Anfang ganz wichtig sind und ihr direkt tun solltet:

  • Lasst euch von Blicken und Kommentaren anderer nicht Irretieren
  • Geht auf keine „Recovery“ Accounts im Internet, wenn ihr merkt dass sie euch ein schlechtes Gefühl geben, manchmal wird dieses auch Unterbewusst ausgelöst

Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen…

Es fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer, alles in diesem Blogpost unterzubringen, da es so viel zu sagen gibt, wenn ich auf dieses Thema zusprechen komme, aber ich versuche es jetzt einmal, um euch damit helfen zu können.

Bitte beachtet, dass man nicht über Nacht gesund wird, sondern dieses ein langer Prozess ist und es bei jedem unterschiedlich lang dauert, es aber JEDER schaffen kann, denn wir alle haben die Stärke diese psychische Krankheit zu besiegen.

Alles begann im Januar 2016, nachdem ich bereits 7 Monate in psychologischer Behandlung war und einen Recovery Versuch hinter mir hatte…

Allerdings an diesem Versuch aber direkt „gescheitert“ bin, da ich nicht vernünftig über meine Probleme sprach, sondern mich nur auf das Essen versteifte und irgendwie versuchte zuzunehmen. Dieses hat auch funktioniert und somit habe ich zugenommen, doch weil meine eigentlichen Probleme damit nicht aus der Welt geschaffen waren, habe ich all das Gewicht, was ich mir Mühsam „angefuttert“ hatte, nur eine Woche gehalten und habe es genau so schnell wieder verloren.

  • Somit ist mein aller erster Tipp, den ihr unbedingt so schnell wie möglich befolgen solltet , dass ihr euch in psychologische Behandlung begebt und auch mit eurem Psychologen/ eurer Psychologin über Probleme richtig sprecht(warte nicht sondern rufe direkt einen an, da die Wartezeiten für die Therapie unglaublich lang sein können und das euer Leben aus Spiel setzt).Ihr seid nicht verrückt, nur weil ihr zu einem Psychologen geht. Das ist einfach der richtige Arzt, wenn man Magersucht hat, sowie ihr zum Ohren Arzt geht wenn ihr Ohrenschmerzen habt.  Ihr dürft euch eurem Psychologen öffnen, ihr dürft eure Ängste und Sorgen nennen, ihr dürft Schwäche zeigen und ihr dürft auch sagen, was euch so schwer fällt. Außerdem kann ich euch raten, eurer Familie über eure Lage zu erzählen, sodass sie einen Einblick bekommen, was in euch vorgeht und warum ihr euch so verändert habt. Wenn ihr einen Freund oder eine Freundin im Umfeld habt, dann könnt ihr euch natürlich auch der oder dem Anvertrauen und erzählen, was euch bedrückt. Oft hilft es Erwachsenen zu erzählen, was euch bedrückt, da sie meist mehr Weitsicht haben.
  • Sucht bitte auch direkt einen Arzt auf, um euren ganzen Körper checken zu lassen, damit ihr wisst, wie es wirklich um euch steht und einen Einblick bekommt, wie ernst die Lage ist. Wenn dieser Arzt euch sagen sollte, dass ihr ins Krankenhaus oder eine Klinik müsst, dann befolgt es direkt, da eure Lage ernster ist, als ihr selber denkt.  Euer Gehirn kann nicht mehr so arbeiten, weil euch die Sucht etwas vorspielt, was nicht mal ansatzweise der Realität entspricht. Glaubt mir im nachhinein werdet ihr ihnen danken.

In einer Klinik war ich nicht, da ich wusste, dass ich es selber schaffen muss, um wirklich gesund zu werden. DU MUSST WRIKLICH WOLLEN, GESUND ZU WERDEN. Dieses war auch nur möglich, da ich direkt etwas geändert habe, als es das zweite Mal so weit war, dass ich hätte gehen müssen  und die Wörter „du bist vor Weihnachten noch in der Klinik “ mir die Augen öffneten.

Seitdem ich meinen ersten „Recovery Versuch“ startete, fing ich an, wieder die Lebensmittel zu essen, die ich mir so lange verboten hatte, die ich total aus meinem Leben verbannt hatte und vor denen ich unglaublich Angst hatte. Natürlich viel es mir sehr schwer, als ich wieder etwas aß, vor dem ich so Panik hatte, doch bei jedem mal wurde es etwas leichter.

  • Somit ist mein zweiter Tipp, der NOTWENDIG ist, wenn man recovern und ein glückliches Leben führen möchte, dass man sich immer und immer wieder an Lebensmittel heran traut, vor denen man so lange Angst hatte. Dieses habe ich eine sehr, sehr lange Zeit gemacht und habe mir somit die „Angst“ vor Lebensmitteln genommen, da ich wusste, dass es nicht die Lebensmittel sind, die mich wirklich unglücklich machen. Erst wenn du diese Angst besiegt hast, kannst du schauen, wie du dich danach ernähren möchtest und was dir am besten tut.

Außerdem wog ich mich schon eine lange, lange Zeit nur einmal in der Woche, da es einem essgestörten Menschen,sowie jedem anderen auch, gar nicht gut tut, wenn man sich täglich oder sogar mehrmals täglich auf die Waage stellt.

  • Der nächste Tipp ist also, dass ihr euch nicht öfters als einmal in der Woche wiegt, damit ihr euch keinen Druck macht. Solltet ihr selber noch so krank sein, dass ihr immer das Bedürfnis habt, auf die Waage zu steigen, so lasst euch bitte von euren Eltern helfen und sagt ihnen, dass sie die Waage nur einmal in der Woche für euch herausholen und danach wieder wegpacken sollen. Dafür braucht ihr euch nicht schämen, dieses geht vielen Betroffenen so.

Ende November begann  ich, meine Gedanken nieder zu schreiben, ich schrieb immer, egal wann und wo, wenn ich etwas loswerden wollte, nahm ich mir mein Buch zur Hand und schrieb. Damit füllte ich in 5 Wochen sogar 1 1/2 Bücher, was mir unglaublich viel gebracht hat. (Ich besitze die Bücher noch, habe aber nie einen Blick hinein geworfen.)

  • Schreiben kann ich euch also vollkommen empfehlen, da man manchmal alles von sich nieder schreiben möchte und es einem Last abnehmen kann.

Im Januar wurde mir einiges bewusst, mir wurde bewusst, warum ich erkrankt bin, mir wurde bewusst, was mich so klein erschienen ließ, mir wurde bewusst, dass nicht ich der Fehler war, sondern, dass es ein Fehler war nicht zu reden.

  • Also rede bitte, bitte, bitte IMMER mit jemandem über deine Probleme, Ängste, Schwächen, Stärken und Vorlieben. Tausche dich mit anderen Menschen über deine Interessen aus und verlasse dich dabei auf dein Gefühl und sage was du wirklich denkst.

Bis Mitte Februar ging es dann noch so weiter, ich sprach ganz viel über meine Gedanken, über meine Ängste und einfach über alles, was mich belastete. Ich aß so, dass ich nicht mehr abnahm und mir wurde immer bewusster, dass ich auch etwas Wert bin und mich nicht verstecken muss.

Natürlich durfte ich eine lange Zeit keinen Sport machen, wollte dieses nicht und hatte auch überhaupt keine Energie dafür, doch im Februar änderte sich für mich alles.

Ich begann mir wirklich Gedanken darüber zu machen, was ich mir so lange antat. Ich begann mich sehr damit zu beschäftigen, was ich tun kann, damit ich ein besseres Gefühl bekomme und somit startete ich drei Dinge..

  1. Ich belegte einen Yoga Kurs, der mich das erste Mal richtig entspannen ließ und bekam dadurch ein besseres Gefühl, dass mir wieder ein besseren Schlaf ermöglichte, was mir unglaublich geholfen hat.

Das zweite änderte ziemlich, ziemlich viel in meinem Leben… Ich begann mit dem Sport.

Jetzt werden sich die einen oder anderen bestimmt direkt fragen „Sie durfte mit Untergewicht Sport machen?“. Deshalb gebe ich darauf jetzt direkt eine Antwort. Ich durfte es unter einer Bedingung, diese war, dass ich genug essen musste und es nicht übertreiben sollte. Darauf ging ich direkt ein, denn ich wollte es unbedingt. Ich wollte endlich zunehmen und dazu Sport  machen, um Muskeln aufzubauen, den eigenen Körper nach so einer langen Zeit endlich wieder  spüren können und dabei einfach mal abzuschalten. Dieses war für mich das aller, aller schönste Gefühl, das ich mir zu der Zeit vorstellen konnte und es half mir so sehr weiter, um ein besseres Selbstwertgefühl zu bekommen.

  • Ihr müsst unbedingt auf das  Einverständnis eures Arztes und Psychologen warten, bis ihr mit dem Sport beginnt.

Natürlich war ich am Anfang noch sehr schwach und bemerkte bereits nach einer Woche, dass ich viel, viel mehr essen musste, um wirklich Ergebnisse zu sehen und wieder zurück zu mir zu finden. Somit begann ich weit, sehr weit mehr über meinem Kalorienbedarf zu essen.

  •  Der aller wichtigste Tipp für die körperliche Zunahme ist, dass ihr weit über eurem Bedarf essen müsst, egal ob ihr euch schon sehr satt fühlt oder nicht. Natürlich sollte euch dadurch nicht richtig schlecht werden, aber es ist total normal, wenn euch die Mengen  unglaublich viel erscheinen, ihr einen Blähbauch habt und den ein oder anderen Tag denkt, dass ihr zu viel gegessen habt. Eine genaue Angabe kann ich euch natürlich nicht geben, da jeder Körper unterschiedlich ist und wir uns alle unterschiedlich viel bewegen. Aber ihr müsst mindestens über 2000 kcal essen, um euren Körper wieder richtig in Schwung zu bringen. Da ich sehr viel Sport getrieben habe, habe ich, um Zuzunehmen,  zwischen 3000-4000 Kalorien täglich zu mir genommen. Von einer Zunahme kann man meiner Meinung nach erst ab 1- 1,5 Kilo/ pro Woche reden.

Die dritte ziemlich große Umstellung war, dass ich begann, an mich zu glauben. Ich schaute mir viele Videos über Selbstliebe und Selbstvertrauen an, ich schaute mir viele motivierende Videos an und ich hörte nur noch Musik, die mich glücklich machte und somit startete ich mit ganz viel Energie und begann Selbstvertrauen und Selbstliebe zu entwickeln.

  • Dieses ist mein nächste Tipp, der so unglaublich wichtig ist und ohne den all dieses nicht möglich ist… Glaub an dich selber!

So ging dies eine ziemlich lange Zeit, ich aß 5-6 mal am Tag und machte immer öfters Sport, da es für mich der perfekte Ausgleich zu dem Schulalltag und somit mein aller erstes Hobby nach der Magersucht war. Ich konnte dadurch auch noch Muskeln aufbauen, was für mich  die Zunahme erleichterte und es mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat und natürlich auch immer noch Spaß macht. Ich merkte endlich wieder, dass ich am leben bin. Ich konnte meinen Körper spüren, spürte Freude und lernte so viel aus dem Trainieren.

  • Mein nächster Tipp ist also, dass ihr euch ein Hobby sucht. Für mich war es das „own Body weight“- und Krafttraining, aber das muss es nicht für euch sein, denn wir alle sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Interessen. Es kann auch etwas kreatives sein, ihr könnt beginnen zu Zeichnen, euch bei einem Theater anzumelden oder zu fotografieren. Natürlich könnt ihr auch eine Sportart ausprobieren, von der ihr denkt, dass sie euch gefallen wird. Tanzen, Yoga, Krafttraining, Volleyball, Fußball, Tennis, Turnen… es gibt so viele Möglichkeiten, die ihr habt, um eine tolle Beschäftigung zu finden und euer Herz aufblühen zu lassen.

In dieser Zeit, als ich aus dem Untergewicht in das Normalgewicht rutschte, passierte sehr, sehr viel mit meiner Psyche, was ich euch jetzt sehr ans Herz legen möchte.

Niemand hat das Recht, dir so ein schlechtes Gefühl zu geben, dass du dich selber runterhungerst. Niemand hat das Recht, über dich zu urteilen, nur weil du krank bist, niemand hat das Recht dir zu sagen, dass du es nicht schaffst, so viel zuzunehmen. Absolut niemand hat ein Recht darauf, schlecht über dich zu reden. Denn du hast dieses Leben verdient! DU hast es verdient, glücklich zu sein. DU hast es verdient, Spaß zu haben. DU hast es verdient, ein oder mehrere Hobbys zu haben, die dein Herz aufblühen lassen. DU hast es verdient, zu essen, was du möchtest. DU hast es verdient, deinem Körper das zu geben, wonach er verlangt, denn DU, ja DU bist das wichtigste in deinem Leben.

Hier habe ich euch nochmal die Tipps zusammengefasst, die ich notwendig finde, wenn man gegen die Magersucht kämpfen möchte:

  • Begebe dich in psychologische Behandlung und nehme die Hilfe an
  • Rede mit Freunden und deiner Familie über deine Probleme
  • Esse alle Lebensmittel, die dir Angst machen, so lange, bis sie es nicht mehr machen
  • Schreibe deine Gedanken nieder
  • Esse weit über deinem Kalorienbedarf
  • Glaube an dich
  • Finde eine Leidenschaft/ ein Hobby

Diese ganze Phase, in der ich effektiv zugenommen habe,  und immer, immer glücklicher wurde, hat bei mir etwa zwischen 2 und 3 Monate gedauert, da ich keinen einzigen Tag aufgehört habe zu kämpfen und immer alles gegeben habe, was ich nur konnte.

Natürlich mache ich auch noch jetzt viele Dinge und probiere Neues aus, um das Beste aus meinem Leben herauszuholen und noch glücklicher zu werden.

Ich denke, viele haben jetzt noch die Frage, was mit all den individuellen, schrecklichen Angewohnheiten ist, wie Kalorienzählen, Essen abwiegen, alleine essen, die ich nicht alle aufzählen werde…  und wie ich dagegen gekämpft habe. Dazu kann ich nur sagen, dass ich alles mit der Zeit unterlassen habe und keine dieser Angewohnheiten mehr habe. Somit lege ich euch zur guter Letzt noch ans Herz, dass ihr euch immer wieder selber klar machen müsst, dass ihr es für EUCH tut, dass die Angewohnheiten euch nichts gutes tun, euch nur quälen, euch von der Gesellschaft abschotten und im Endeffekt nichts bringen.

All diese schrecklichen Dinge, die sich in meinem Kopf befanden, wurden nach und nach weniger. Mein Selbstbild hat sich total verändert und ich liebe es zu leben.

Du, ja DU hast die Kraft in dir DU kannst noch heute aufstehen und dein Leben ändern, dein Leben lebenswert machen. DU hast es verdient, ein schönes Leben zu führen, denn DU bist es Wert. Absolut Wert.

Ich hoffe, dass ich hiermit die meisten Fragen beantworten und dem einen oder anderen helfen konnte. Solltet ihr immer noch Fragen haben, so hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar. Außerdem würde ich mich natürlich sehr über Feedback freuen, da mir dieser Blogpost  sehr viel Mühe und unglaublich viel Zeit sowie Kraft gekostet hat.

Ich wünsche euch FROHE WEIHNACHTEN und ein wunderschönes Fest, genießt die Zeit mit eurer Familie, das leckere Essen und die freie Zeit.

Viele Liebe Grüße,

eure Sophie

PS.: Danke Papa, danke für ALLES. Danke für jede Minute, die du einfach nur da saßt und mir zugehört hast, danke, dass du nie aufgehört hast, an mich zu glauben, danke dass du immer da gewesen bist. Danke, für immer.

 

 

 

 

 

 

 

17 Kommentare zu „HOW I OVERCAME ANOREXIA NERVOSA

  1. Hallo liebe Sophie, ich finde es unglaublich mutig und stark, dass du über ein solhes „Tabu-Thema“ so offen sprichst und deine eigenen Erfahrungen schilderst. Weit mehr Menschen in unserem Leben sind von einer Essstörung betroffen, ohne, dass wir es merken. Und ich glaube, dass du genau diesen Menschen hilfst, in dem du ihnen zeigst, wie schrecklich eine Essstörung ist und, dass man so schnell wie möglich versuchen sollte da rauszukommen. Für die jenigen, die leider schon in ein solches Loch gefallen sind, bist du sicherlich oft ein Ansporn wieder gesund und glücklich zu werden. Anonym von einer Magersucht bzw. einer Essstörung zu sprechen ist nicht leicht, du hast es aber geschafft, dass du sogar so offen darüber sprichst und dafür bewundere ich dich wirklich! Ich hoffe du bekommst niemals einen Rückfall!

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  2. Hey Sophie 🙂
    Wirklich wirklich en toller Blogbeitrag. Ich finde es supper das du so reale und gute Tipps gibst. Ich erkenne mich in vielen Pubkten wieder. Und ich kann wirklich an allen die an einer Esstöhrung leiden empfehlen euch eine Fachperson zu gehen. Ich persönlich habe das dazumal nicht gemacht ( habe alleine zurück gefunden) und erst nach 2 Jahren in einer Behandlung gegangen um diese Gefühle/ Traumas / Zeit aufzuarbeiten . Ich lege es euch wirklich an Herz❤️.

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  3. Liebe Sophie,
    Ich bin gerade durch Instagram auf Deinen Blog gestoßen und ich bin überwältigt.
    Es tut so gut Deine Texte zu lesen. Man spürt, dass da jemand ist, der einen versteht, der das gleiche durchmachte wie man selbst. Ich finde dich unglaublich mutig! Ein wahres Vorbild.
    Ich habe zwar meine Magersucht überwunden, aber mich selbst zu lieben fällt nach wie vor schwer. Es gibt Tage, an denen es klappt und wieder andere, an denen ich den Spiegel und mich selbst zerstören möchte.
    Kannst du Videos oder Kanäle auf Youtube zum Thema „Selbstliebe“ empfehlen?

    Nochmal vielen Dank für Deine Texte ❤
    Liebe Grüße,
    Isabel

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    1. Vielen, Vielen dank! ☺️ Naja, wirklich etwas empfehlen kann ich nicht, da ich selber damals nichts gefunden habe was mir geholfen hat, es liegt eben alles in einem selber. Fokussiere dich auf dein Ding, die Dinge die du erreichen möchtest und lerne dich zu akzeptieren und dein bestes zu geben, dann wird alles gut!🤗 Liebe Grüße Sophie

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